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Viel Geld für bunte Zettel? AfD kritisiert kostspielige Wärmepumpen-Kampagne

Während die Stadt Hilden mit einem massiven Haushaltsdefizit von über 26 Millionen Euro kämpft und die Haushaltssicherung droht, plant die Stadtverwaltung eine kostspielige Werbeaktion für Wärmepumpen. In der kommenden Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Klima und Mobilität soll die teure Werbeaktion vorgestellt werden.

Geplant ist die Verteilung von 5.000 Türhängern im Hildener Stadtgebiet, um Bürger über Wärmepumpen zu informieren und unter anderem „Missverständnisse einzuordnen“. Die veranschlagten Kosten hierfür belaufen sich auf insgesamt bis zu 18.266,50 Euro. Besonders brisant: Allein für die grafische Gestaltung und Konzeption durch eine externe Agentur (!) aus Bottrop sollen über 12.300 Euro fließen.

Wenn eine Stadtverwaltung mit einer eigenen Stabsstelle für Klimaschutz nicht einmal in der Lage ist, einen Türanhänger ohne teure externe Agenturen zu entwerfen, läuft hier etwas schief.

Ich fordere die Verwaltung auf, diese Kampagne in ihrer jetzigen Form zu stoppen. In Zeiten der Haushaltsnot ist für solche teuren PR-Maßnahmen an der Haustür schlicht kein Geld vorhanden. Die Stadtwerke Hilden haben eine finanzielle Beteiligung bereits abgelehnt, dem sollte die Stadtverwaltung im Sinne der Hildener Steuerzahler folgen.

Marlon Buchholz
Vorsitzender der AfD‑Fraktion Hilden