Am 7. Oktober, als wir der Opfer des grausamen Hamas-Massakers an über tausend Israelis gedachten, erschien der WAZ ein anders Thema ganz besonders wichtig: Die Erreichbarkeit unserer Heiligenhauser Ratsfraktion. Und so füllte ein gehässiger, aber weitgehend substanzloser Artikel die Druckspalten in der Heiligenhauser Lokalausgabe der WAZ. Was war da passiert? Hier die Geschichte von Anfang an:
Vor einigen Monaten bekam die WAZ-Lokalredaktion Heiligenhaus/Velbert grünen Nachwuchs: Und zwar eine gewisse Frau Annabel Fugmann, die zuvor für die Partei der Grünen im Ratinger Stadtrat saß. Dieser Frau Fugmann war nun aufgefallen, dass es in unserer Heiligenhauser Fraktion einen Wechsel an der Spitze gab: Dennis Hurek, unser allseits beliebter Fraktionssprecher, gibt den Staffelstab weiter an den Ratskollegen Christian Höing und verlässt die Fraktion. Hier witterte die Jungredakteurin nun eine ganz große Story: Gibt es ein Zerwürfnis innerhalb der AfD in Heiligenhaus? Und wenn ja, warum und weswegen. Kann man das ausschlachten? Und tatsächlich erhielt ich als Kreissprecher einen übergriffigen Fragebogen:
- Gründe des Rücktritts: Welche Gründe führten dazu, dass Dennis Dietrich-Hurek sein Ratsmandat und damit auch den Fraktionsvorsitz mit Ablauf des 25. August niedergelegt hat? Gab es persönliche, berufliche oder politische Beweggründe?
- Interne Stimmung: Gab es im Vorfeld des Ausscheidens Differenzen oder Richtungsstreitigkeiten innerhalb der Heiligenhauser Fraktion oder mit dem Kreisverband?
Die Dame war auf dem Holzweg: Die völlig harmlose und naheliegende Erklärung: Dennis Hurek ist in eine andere Stadt verzogen, ist somit kein Heiligenhauser Einwohner mehr und damit auch kein Mitglied im Heiligenhauser Stadtrat. Soweit, so gut. Meine Antworten waren klar, kurz und knapp:
- Herr Hurek ist in eine andere Stadt verzogen
- Die Zusammenarbeit der Heiligenhauser Fraktionskollegen untereinander als auch mit dem Kreisverband ist absolut harmonisch.
Tiefe Enttäuschung bei der Redakteurin. Aber irgendwas muss man doch der AfD in Heiligenhaus ans Zeug flicken können?
Die simple Erklärung: Frau Fugmann ist als grüne Politaktivistin kein unbeschriebenes Blatt: Am 6. Februar 2024 verbreitete sie als Ratinger Ratsmitglied nachweislich in namentlicher Abstimmung wider besseres Wissen die dreckige Lüge von angeblich rassistischen Deportationsplänen. Deutsche Gerichte haben inzwischen das Correctiv-Märchen um einen angeblichen Geheimplan als Lügengespinst entlarvt. Auf eine Entschuldigung der Grünen für diesen absichtsvollen Fehltritt warten wir bis heute vergeblich.
Das ist aber längst nicht alles: Bereits 2020 unterzeichnete besagte Frau Fugmann den berüchtigten „Ratinger Apell“ mit missbräuchlicher Benutzung des Ratinger Stadtwappens. Mit diesem öffentlichen Schrieb sollte der Einzug der AfD in den Ratinger Rat verhindert werden. Das ging bekanntlich schief; die AfD-Fraktion konnte bei der Kommunalwahl die Anzahl ihrer Sitze um 50% steigern. Wesentliches Argument des damaligen rot-grünen Pamphletes war der Satz von den „alimentierten Messermännern“ den unsere Parteivorsitzende 2018 in die parlamentarische Debatte eingeworfen hatte. Das fanden die Grünen so anstößig, dass uns als AfD doch bitte der Einzug ins Ratinger Stadtparlament verwehrt werden sollte. – Apropos: Am 8. Oktober, genau einen Tag nach dem WAZ-Artikel, hat ein alimentierter Messermann in Velbert wieder sein blutiges Werk verrichtet. Das Opfer ist inzwischen gottseidank außer Lebensgefahr. – Velbert gehört zum redaktionellen Verantwortungsbereich von Frau Fugmann. Warum wurde der als „Schutzsuchender“ eingereiste Syrer nicht längst in seine Heimat zurückgeschickt, in der schon längst kein Bürgerkrieg mehr herrscht? Das dürfte die Velberter Leser eher interessieren als ein fehlender Telefonbucheintrag der Heiligenhauser AfD-Fraktion. Aber darüber schweigt die zuständige WAZ-Lokalredaktion.
Die AfD ist in Heiligenhaus nach der CDU noch vor den Grünen und der SPD die zweitstärkste Ratsfraktion. Klar, dass das den Grünen ganz gewaltig stinkt. Das dürfte auch die plausible Erklärung sein für das Geschreibsel der Frau Fugmann. (Bernd Ulrich, Kreissprecher)
