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AfD‑Sparvorschläge blockiert: Rutscht Hilden jetzt in die Haushaltssicherung?

Die finanzielle Situation Hildens ist kritisch. Dennoch wurden sämtliche Sparanträge der AfD‑Fraktion in den vergangenen Wochen mehrheitlich abgelehnt.

Das Hauptaugenmerk der AfD‑Fraktion lag auf einem konsequenten Einstellungsstopp für das Haushaltsjahr 2026, um die massiv gestiegenen Personalaufwendungen von über 60 Millionen Euro endlich unter Kontrolle zu bringen.

Die Stadtverwaltung und andere Fraktionen lehnen dies ab und schaffen zugleich neun (!) neue Stellen.

Der AfD‑Antrag hätte hingegen Einsparungen für den strapazierten Hildener Haushalt bewirkt. Die lebensnotwendigen Bereiche Feuerwehr und Kinderbetreuung wären ausdrücklich vom Einstellungsstopp ausgenommen gewesen.

Um das Personal zusätzlich zu entlasten, haben wir zudem die Einführung eines KI‑Assistenten namens „Itter‑Info“ vorgeschlagen, der Standardanfragen der Bürger rund um die Uhr automatisch bearbeiten könnte. Doch auch diese Modernisierung wurde von den anderen Fraktionen abgelehnt.

Durch die Ablehnung wirksamer Sparmaßnahmen ist zu befürchten, dass Hilden in die Haushaltssicherung rutscht. Stadtverwaltung und Politik verlieren dann ihre finanzielle Eigenständigkeit und ihren Handlungsspielraum.

Marlon Buchholz
Vorsitzender der AfD‑Fraktion Hilden