Die Haushaltslage in Hilden ist desolat. Während Deutschland Geld in und für alle Welt verteilt, allein 2024 knapp 30 Milliarden Euro für Entwicklungshilfe und ca. 28 Milliarden Euro für Flüchtlinge und Asylleistungen, fehlen für die eigenen Kommunen und Bürger mittlerweile die Mittel: Hilden im Kreis Mettmann steht vor einem Defizit von ca. 26 Millionen Euro.
Die Hildener AfD-Fraktion hat zum Haushaltsjahr 2026 neun Anträge eingebracht, die auf eine spürbare Reduzierung des städtischen Defizits abzielen. Im Fokus stehen strukturelle Einsparungen, Priorisierungen bei Investitionen sowie mehr Transparenz bei freiwilligen Leistungen.
Konkret fordern wir unter anderem:
– Einen Einstellungsstopp für nicht zwingend erforderliche Stellen (Ausnahme: Feuerwehr und Kinderbetreuung). Die deutlich größere Stadt Ratingen beschäftigt mit ca. 1.100 Mitarbeitern nur unwesentlich mehr Personal als Hilden.
– Die Anhebung des globalen Minderaufwands auf das gesetzlich zulässige Maximum, dadurch könnten rund 3 Millionen Euro zusätzlich eingespart werden.
– Die Verschiebung nicht dringlicher Investitionen um mindestens ein Haushaltsjahr.
– Die mittelfristige Beendigung des Zweckverbands VHS mit der Stadt Haan, mit einem Einsparpotenzial von über 500.000 Euro in zukünftigen Haushalten.
Des Weiteren hat die AfD-Fraktion konkrete Informationsgrundlagen für zusätzliche Einsparungen eingefordert, etwa eine vollständige Liste aller laufenden Beratungsleistungen.
Marlon Buchholz
Vorsitzender der AfD-Fraktion Hilden
